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Versicherungsfachwirt

Eine Karriere im Versicherungsbereich ist mit einer Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt möglich.

Mitarbeiter in einem Versicherungsunternehmen oder bei einer Bank können die Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt wahrnehmen. Diese bildet vor allem das betriebswirtschaftliche Wissen weiter.


Was ist ein Versicherungsfachwirt?
Der Versicherungsfachwirt ist ein besonders qualifizierter Mitarbeiter in Unternehmen der Versicherungswirtschaft oder bei Banken, der die typischen versicherungsspezifischen Beratungs-, Führungs- und Sachbearbeiter-Aufgaben auf der Ebene des mittleren Managements und in höheren Führungsebenen sowohl im Innen- wie auch im Außendienst übernimmt. Wichtig ist auch die Tätigkeit der Neukundenakquisition.


Voraussetzungen

Die Voraussetzungen zum Versicherungsfachwirt sind:

  • eine erfolgreiche Ausbildung zum Versicherungskaufmann sowie mindestens ein Jahr Berufspraxis

oder

  • eine in einem anderen verwaltenden oder kaufmännischen Ausbildungsberuf abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens zweijährige Tätigkeit in einem versicherungsrelevanten Bereich

oder

  • eine fünfjährige oder längere Berufstätigkeit im Versicherungsbereich

 

Versicherungsfachwirt ist eine bundeseinheitlich geregelte berufliche Weiterbildung im Sinne des Systems der Fachwirte nach dem Berufsbildungsgesetz.


Dauer der Weiterbildung
Vorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung Versicherungsfachwirt kann man in Teilzeit und/oder an Wochenenden besuchen.
Sie dauern etwa zwei Jahre. Wenn ein Fernstudium gewählt wird auch 27-34 Monate. Allerdings ist für die Zulassung zur Prüfung eine Teilnahme an einem entsprechenden Lehrgang nicht zwingend vorgeschrieben. Somit kann die Vorbereitung auf die Prüfung auch im Selbststudium erfolgen. Dies ist allerdings aufgrund der umfangreichen Prüfung nicht für jeden sinnvoll.


Inhalte der Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt

Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft sind die zentralen theoretischen Teile der Versicherungsfachwirt Ausbildung. Hierzu gehören die Unternehmensformen insbesondere aber Rechnungswesen, Investition und Finanzierung sowie Personalwirtschaft, Marketing, Berufsbildung und betriebliche Organisation.

Die Versicherungsbetriebslehre bildet den zentralen Teil der praktisch-theoretischen Weiterbildung. Hier geht es im speziellen um die Personalwirtschaft im Versicherungswesen sowie um die dort angewendeten Verfahren von Controlling, Vertrieb und Marketing. Hier wird auch die unterschiedliche Strategie im privaten und gewerblichen Geschäft behandelt. Schließlich soll sich der zukünftige Versicherungsfachwirt mit der privaten Kranken- und Pflegeversicherung, sowie mit den speziellen Versicherungen im privaten, gewerblichen und Industriegeschäft gut auskennen.

Kommunikationstraining und managementorientierte Handlungsmöglichkeiten sowie Projektmanagement werden ergänzend geschult.


Spezialisierung
Der zukünftige Versicherungsfachwirt kann sich auf den eher finanzierungstechnischen oder den eher versicherungsrechtlichen Bereich spezialisieren.


Kurse/Lehrgänge zum Versicherungsfachwirt

In der Nähe von Arbeitsplatz und Wohnort sollte man sich eine passende Ausbildungseinrichtung suchen. An Wochenenden und nach Feierabend kann man dann seine Weiterbildung voran bringen.


Nach dem Abschluss Versicherungsfachwirt

Nach dem Abschluss zum Versicherungsfachwirt kann sich der Absolvent besser und umfassender seiner bisherigen Tätigkeit im Versicherungsbereich widmen und seine Karriere in der Versicherungswirtschaft voran bringen.

Ein entsprechendes Zeugnis mit einer zukunftsorientierten Beschreibung seines Leistungsprofils ist hier sehr wichtig. Je nach Rahmenbedingungen und Provisionsgestaltung sind Jahreseinkommen zwischen 20.000 und 50.000 Euro zu erzielen. Manche verdienen noch mehr Geld, weil sie es schaffen, dauerhaft sehr hohe Abschlüsse mit ihren Kunden zu realisieren.

Weitere Karriereschritte hin zu Leitungsfunktionen in der Versicherungswirtschaft sind möglich, wenn ein Studium angehängt wird.

 

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